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Thermolyse

Permanente Haarentfernung mit hochfrequenten Strom

Die Thermolyse ist eine Variante der Elektro-Epilation, die durch die Applikation hochfrequenten Wechselstroms eine permanente Verödung der Haarfollikel herbeiführt. Sie ist ein Verfahren zur permanenten Haarentfernung.
Der Begriff Thermolyse stammt aus dem Griechischen (thermo: Wärme, lysis: Auflösung) und bedeutet das Auflösen einer Verbindung durch Wärmeenergie.
Bei der Behandlung mit der Thermolyse wird mittels einer feinen Sonde exakt dosierter hochfrequenter Wechselstrom in den Haarfollikel geführt.


In der Folge kommt es zu einer Wärmeentwicklung, die den Follikel koagulieren lässt. Ein derart verödeter Follikel kann in Zukunft keine Haare mehr produzieren, die Epilation ist also definitiv. Da bei dieser Anwendung die Wärmereaktion auf den Follikel beschränkt bleibt, wird umliegendes Hautgewebe nicht geschädigt. Der Strom reagiert auch nicht mit dem Melanin des Haares, weshalb die Thermolyse, wie alle Elektroepilationsverfahren, unabhängig von Haar- und Hautfarbe funktioniert.
Die Thermolyse wurde 1923 entwickelt und löste bald die seit 1875 praktizierte sehr viel zeitaufwändigere Elektrolyse ab. 1940 kombinierte man dann erstmals Elektrolyse und Thermolyse zur sogenannten Blend-Methode.
In den elektrologischen Fachpraxen kommen heute vor allem Thermolyse und Blend-Epilation zum Einsatz.



Sonntag, 7. Februar 2010

Permanente Haarentfernung

Thermolyse Blend-Epilation Elektrolyse Geschichte

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