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Haartransplantation

Warum transplantiert man Haare?

Diese Frage kann man ganz einfach beantworten, indem man darauf hinweist, dass der Kopf im Allgemeinen mit Haaren deutlich besser aussieht als ohne Haare. Eine Glatze steht bei weitem nicht jedem und nicht ohne Grund fühlt man sich schnell nackt und das Selbstbewusstsein sinkt. Dies sind keine Dinge, die man sich nur einbildet. Studien haben belegt, dass trotz absolut identischer Qualifikationen und Leistungen Menschen mit vollem Haupthaar automatisch bevorzugt werden. Dahinter steckt kein böser Wille, sondern die Urinstinkte der Menschheit. Wer viele Haare auf seinem Kopf hat, der ist gesund und kräftig, dies suggeriert das Unterbewusstsein.


Kein Wunder, wenn der Haarverlust oft einhergeht mit Depressionen und Rückzug. Doch es ist perfide – gerade Depressionen können ein Auslöser für den Haarverlust sein. So verstärkt sich dieser Effekt noch und ein echter Teufelskreis kann entstehen. Besser geht man also gleich zu einem Hautarzt und lässt diesen eine Diagnose stellen. Es gibt so viele Ursachen, die in Frage kommen, dass man als Laie unmöglich bestimmen kann, woran es nun im konkreten Fall liegt. Manchmal reicht bereits eine Umstellung der Ernährung aus. In anderen Fällen sind es Umwelteinflüsse, denen man besser aus dem Weg gehen sollte. So lassen sich schnell spürbare Verbesserungen bewerkstelligen.

Etwas anders stellt sich die Lage beim genetisch bedingten Haarausfall dar, unter welchem am meisten die Männer leiden. Oft sieht man die typischen Merkmale bereits in jungen Jahren: die Geheimratsecken breiten sich kontinuierlich aus und am Hinterkopf folgt die Tonsur. Am Ende bleibt nur ein Haarkranz übrig, welcher ein Leben lang erhalten bleibt und dessen Haare nie ausfallen werden. Genau hier liegt jedoch die Rettung, auch Haartransplantation genannt. Denn wenn man von dort Haare entnimmt und an die kahlen Stellen transplantiert, dann wachsen diese dort einfach weiter und erwecken den Eindruck eines gesunden Haupthaars. Die Eigenhaartransplantation ist zwar ungefährlich, dennoch sollte sie von einem Profi durchgeführt werden. Denn die Wuchsrichtung der Haare und die Haarlinie müssen mit Fingerspitzengefühl bestimmt werden. Wichtig bei dem Eingriff der Eigenhaarverpflanzung, dass der Arzt erfahren ist. Zu viele Dinge können hier verkehrt gemacht werden. Beispielsweise wenn die entnommenen Transplantate während der Haarverpflanzung zu lange außerhalb des Körpers liegen, könnten diese bereits ausgetrocknet sein und nicht mehr so gut wachsen. Ebenso müssen die Schwester in der Haartransplantation bis ins kleinste Detail gut geschult sein, denn schließlich setzen diese die Grafts ein und da Grafts empfindlich sind, ist auch hier viel Know-How erforderlich. Also nicht nur der Arzt ist bei Haartransplantation entscheidend, sondern auch das ganze Team. Von daher sollte man bei der Auswahl des Arztes der die Haartransplantation vornehmen soll, vorher gut recherchieren.



Sonntag, 7. Februar 2010

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